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Stadtteilpreis 2012

Auf sie kann Hamburg stolz sein

Von Simone Pauls
Am Dienstag wurden im Winterhuder Fährhaus die Gewinner vom Stadtteilpreis 2012 in Anwesenheit von Schirmherr Sky Du Mont (r.) geehrt.
Am Dienstag wurden im Winterhuder Fährhaus die Gewinner vom Stadtteilpreis 2012 in Anwesenheit von Schirmherr Sky Du Mont (r.) geehrt.
Foto: Florian Quandt

Sie sorgen dafür, dass Hamburg eine menschliche Stadt bleibt - und wurden dafür nun belohnt. Fast 150 soziale Einrichtungen hatten sich auf den Stadtteilpreis von PSD Bank Nord und MOPO beworben.

Die Fördergelder in Höhe von 100.000 Euro teilen sich auf 20 Preisträger auf. In Anwesenheit von Schirmherr Sky Du Mont wurde der Preis am Dienstag im Winterhuder Fährhaus übergeben.

Wer die Gewinner sind, warum ein Preisträger Eier mitbrachte und wer für zünftigen Krach sorgte - klicken Sie sich durch!

Stadtteilpreis: Die Preisträger 2012

„Rock Kids St. Pauli“

Sie schrammeln wie die Großen. Kinder und Jugendliche aus St. Pauli lernen bei den „Rock Kids“ nicht nur ein Instrument – sondern auch Selbstvertrauen. Für neue Instrumente bekommt der Verein 1000 Euro. Auf der Preisverleihung legten Leon (11), Stefan (16), Marisa (14), Sophie (11) und Maxi (11) mit ihrem Betreuer Peter Achner einen tollen Auftritt hin.

Foto: Florian Quandt
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„Der Hafen – Verein für psychosoziale Hilfe Harburg“

Der Verein bekommt 1100 Euro für den neuen Nachbarschaftspavillon im Weltquartier von Wilhelmsburg, in dem Menschen mit psychischen Erkrankungen den Arbeitsalltag trainieren – und die Bewohner des Viertels einen Raum zum Austausch bekommen. Für das Vorhaben geehrt wurden Iris Volkmann, Michael Kohn, Jill Reuter und Thomas Wiechmann (v.l.).

Foto: Florian Quandt
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„Hilfspunkt“

Der Wandsbeker Verein betreibt am Högerdamm in Hammerbrook  ein kleines Ladenlokal, in dem für obdachlose, arme und einsame Hamburger gekocht wird. Dabei helfen zahlreiche Freiwillige, darunter auch Schüler, Studenten und Azubis. Das Mobiliar in der Einrichtung ist kaputt und heruntergekommen. Der Stadtteilpreis prämiert die Arbeit des Vereins mit 10.000 Euro. Mit dem Geld werden neue Möbel angeschafft. Den Preis nahmen Gisela Thun und Dieter Herz entgegen.

Foto: Florian Quandt
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„Quartiersbüro MartiniErleben“

Rund um die Martinistraße in Eppendorf leben viele Senioren. Das Quartiersbüro (Foto: Vorstandsmitglied Heidemarie Lange) bekommt 1700 Euro für zwei seniorengerechte Bänke an der Ecke Frickestraße/Schedestraße.

Foto: Florian Quandt
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„Kita Schlicksweg“

Kita-Leiter Günther Ostendarp (r.) aus Barmbek-Nord freut sich über 2000 Euro aus dem Stadtteilpreis. Mit dem Geld werden Materialien für das Jahresprojekt „Kinder in Barmbek – Multikulti ist toll“ finanziert.

Foto: Florian Quandt
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„Jugendclub Burgwedel“

Die Jugendlichen der Schnelsener Einrichtung wollen Fahrräder reparieren und Fahrräder im Stadtteil verleihen. Projektleiter Meinhard Lamp’l kann das Vorhaben nun umsetzen: Für Räder und Werkzeug gibt es von Stadtteilpreis 2000 Euro.

Foto: Florian Quandt
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„Altonaer Turn- und Sportverein“

Da geht jemand vor Freude in die Luft! Hardy Schweigel, Turn-Wettkampfwart des Altonaer Turn- und Sportvereins, kann seinen Schützlingen nun zwei neue Bodenläufer bieten. Die alten Matten in der Schule Thadenstraße sind so alt, dass sie nicht mehr benutzbar waren. Vom Stadtteilpreis gibt es für die neuen Matten 2600 Euro.

Foto: Florian Quandt
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„Jugendclub Berner Au“

Der Jugendtreff in Farmsen-Berne platzt aus allen Nähten, deshalb wird nun ein neues Gebäude errichtet. Jugendclub-Leiterin Bianca Pauls bekommt vom Stadtteilpreis 2800 Euro für die Ausstattung des neuen Computerraumes.

Foto: Florian Quandt
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„Freundinnen und Freunde des Centro Sociale“

Der autonomer Nachbarschaftstreff zwischen Schanzenviertel und Karolinenviertel sieht sich als Kontrapunkt zu der Yuppisierung der Viertel. Seine alte Bühne ist nach intensiver Nutzung verschlissen. Vom Stadtteilpreis gibt es 2800 Euro für eine mobile Bühne. Es freuen sich Sabrina Glimmann und Tina Fritsche (v.l.).

Foto: Florian Quandt
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„Get the Kick“

Auf der Veddel entsteht gerade das „Haus der Projekte“, in dem der Verein Schüler und Jugendliche ohne Abschluss an Handwerksberufe heranführt. Mit der Mitarbeit sollen sie ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern. Jürgen Hensen (58), Vorstand des Vereins, Harald Pänjer (58), Vereinsmitglied, und Adrian Vermaaten (23) (v.l.), ehrenamtlicher Helfer des Vereins, auf der Baustelle des Lerngebäudes. Sie bekommen eine Formatkreissäge (nicht im Bild).

Foto: Florian Quandt
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„SchlauFox“

Jeder hat das Recht auf Bildung – egal, aus welchem Elternhaus er stammt. Der studentische Verein „SchlauFox“ bietet deshalb Bildungsförderungsprojekte an. Zum Beispiel werden Wackelkandidaten zwei Jahre lang mit Nachhilfe und Coaching auf ihrem Weg zum Hauptschulabschluss begleitet. Gloria Boateng (Vorstand, 2 v.l.)) und Julia Feistritzer (Öffentlichkeitsarbeit) (2 v.r.) bekommen für den Verein nun 3200 Euro für Büroausstattung. Dieter Jurgeit (PSD, l.), Frank Wieding (MOPO, M.) und Schirmherr Sky du Mont (r.).

Foto: Florian Quandt
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„Hühnerhofgruppe der Motte“

Diese Eier wurden in Ottensen gelegt! Neben dem Stadtteilzentrum „Motte“ werden seit 25 Jahre Hühner gehalten – damit die Kinder im Stadtteil wissen, woher ihre Frühstückseier stammen. Versorgt wird das Federvieh von vielen Freiwilligen, darunter Holger und Heidi Petersen sowie David Homann (v.l.). Das alte Dach des Hühnerstalls muss dringend erneuert werden. Kein Problem mehr: vom Stadtteilpreis gibt es für dieses Vorhaben 5000 Euro.

Foto: Florian Quandt
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„Aladin e.V.“

Der freie Jugendhilfeträger aus Wandsbek betreut Familien in schwieriger Situation. Es geht um traurige Themen wie Scheidung, überforderte Eltern sowie traumatisierte Kinder. Dabei werden auch musiktherapeutische Ansätze angewandt – und dies kann nun ausgebaut werden. Für die Anschaffung von afrikanischen Trommeln bekommen Julia Homoth und Martina Mohr (v.l.) 5000 Euro.

Foto: Florian Quandt
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„Kita Achtern Born“

Die Kita am Osdorfer Born besuchen viele Kinder aus schwierigen Verhältnissen. Kita-Leiterin Iris Schrader und Erzieherin Yvonne Müller (v.l.) haben sich beim Stadtteilpreis mit ihrer Idee für einen Snoezelraum beworben – einen Entspannungsraum, in die Kinder zur Ruhe kommen können. Das Preisgeld für die kuschelige Wohlfühloase beträgt 5800 Euro. Auf den Raum freuen sich auch Maximilian (5) und Vanessa (8).

Foto: Florian Quandt
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„Klinik-Clowns Hamburg e.V.“

Im Krankenhaus gibt es für Kinder wenig zu lachen. Ein Mal pro Woche kommen deshalb die Spaßmacher von den „Klinik-Clowns Hamburg“ vorbei. Der Stadtteilpreis prämiert das Projekt mit 6000 Euro. Mit dem Geld werden unter anderem kleine Geschenke gekauft, die die Clowns den Kindern zum Abschied überreichen. Darüber freuen sich „Pölli“ alias Kristina Müller und „Brezel“ alias Henriette Hansen (v.l.).

Foto: Florian Quandt
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„TuS Germania Schnelsen“

Der Verein engagiert sich nicht nur im Sport. Für Kinder aus sozial schwachen Elternhäusern gibt es zum Beispiel kostenlose Ferienangebote, außerdem Hilfe bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen, Projekte zum Sozialverhalten und vieles mehr. Vom Stadtteilpreis erhält der Verein 6500 Euro. Mit dem Geld wird ein Raum für mehr dieser Angebote finanziert. Auf dem Foto strahlen deshalb Frank Alster, Kirsten Kroll sowie die jungen Fußball-Trainer Simon Alster (14, l.) und Philip Kroll (15,r.)

Foto: Florian Quandt
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„Luthergemeinde Hamburg-Bahrenfeld“

Die evangelische Luthergemeinde in Bahrenfeld hat in den vergangenen Jahren ein kirchliches Stadtteilzentrum aufgebaut. Auf ihrem sogenannten „Luthercampus“ gibt es neben einem kleinen Café zahlreiche Beratungsangebote für alle Lebenslagen sowie viele Angebote für Kinder. Bärbel Dauber, die Leiterin des „Luthercampus“, freut sich nun über 8000 Euro, mit denen Klettergelegenheiten und ein Barfußgarten für die Kinder entstehen sollen.

Foto: Florian Quandt
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„GWA St. Pauli“

Für viele Kinder aus dem Stadtteil ist die „GWA St. Pauli“ eine tägliche Anlaufstelle. Die Schwerpunkte der Arbeit sind die Suchtprävention, die Leseförderung sowie die offene Kinder- und Jugendarbeit. Viele der Angebote finden im Stadtteilzentrum „Kölibri“ statt – und das platzt aus allen Nähten. Nun gab es gute Nachrichten für Geschäftsführer Ralf Henningsmeyer und Lesen-Leiterin Marianne Heidebruch: Für die Umgestaltung der Räume im Souterrain bekommt die Einrichtung vom Stadtteilpreis 8500 Euro.

Foto: Florian Quandt
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„KinderLeben“

In Eidelstedt gibt es Deutschlands erstes Tageshospiz für todkranke Kinder. Vorstandsmitglied Ester Peter und der ehrenamtliche Helfer Patrick Thielen bewarben sich um die Fördermittel des Stadtteilpreises, um den Aufenthaltsraum ihrer Einrichtung familiengerecht umzubauen – mit Erfolg. Die Einrichtung bekommt 10.000 Euro.

Foto: Florian Quandt
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 „Come in e.V.“

Der Verein will benachteiligte Jugendliche in Wilhelmsburg fördern und ihren die Teilhabe am wirtschaftlichen, politischen und sozialen Gemeinleben ermöglichen. Neben der Hausaufgabenbetreuung gibt es Projekte, die das Interesse für Kultur und Bildung wecken sollen. Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro werden dringend notwendige Anschaffungen getätigt, darunter Computer. Den Preis nahmen Hadjar Attarbashi und Fateme Salehi (v.l.) entgegen.

Foto: Florian Quandt

Die Preisträger vom letzten Jahr

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Datum:  4.4.2012
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Kontakt: Redaktion
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